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Fragen und Antworten (FAQ’s) zur Blutegeltherapie

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Gesendete Beiträge von: Anonymous
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Autor Beitrag
Dass die Egel nach dem therapeutischen Einsatz nur eine geringe Überlebenschance haben, weil sie zu überfressen sind, halte ich für ein Gerücht. Wenn die Egel kurz nach der Mahlzeit versterben, liegt dies wahrscheinlich an falschen Haltungsbedingungen, aber nicht an Überfressung.
Es ist ein natürliches Verhalten von Blutegeln, sich "bis zum Anschlag" mit Blut vollzusaugen, ob in der Therapie oder in der freien Natur. Meine Blutegel sehen nach jeder Fütterung so aus, als würden sie platzen, aber es geht ihnen immer noch gut.
Ich würde mir wünschen, dass man irgendwann einen Weg findet, die Egel auch nach dem medizinischen Einsatz weiter leben zu lassen. Schließlich können sie über ein Jahr ohne Nahrung überleben, und sind nach dieser Zeit bei hygienischer Haltung sicher nicht infektiös. Als Privatperson lässt sich die Haltung "benutzter" Egel im Aquarium gut umsetzen, ich habe an meinen Tierchen viel Freude und würde sie niemals töten.
Hallo zusammen!

Ich finde es gut, das hier ein thread zu diesem Thema eröffnet wurde, aber es stimmt mich sehr traurig, dass so wenige sich hier dazu äussern und darüber nachdenken. Die Dankbarkeit und die Achtung vor der Schöpfng und diesen Lebewesen, die uns einen großen Dienst erweisen, macht für mich ein Töten und die "Entsorgung im Hausmüll" unmöglich.

Wie kaltherzig sind die Menschen nur?
***
Das ist das typische "Ausbeutungschema" mit dem WIR MENSCHEN seit viel Jahren die Erde AUSSAUGEN.
Wir nehmen uns was wir wollen, weil wir die stärkeren sind, und entsorgen möglichst schnell, was wir nicht mehr für gut befinden.
Aber das Ent-Sorgen ist meiner Meinung nach ein Trugbild. Ich glaube, das die Sorgen hintenrum wiederkommen.
Das die Heilung nicht von Dauer ist, wenn nicht das Herz und die Liebe mit im Spiel sind.
***

Mit dem Wunsch, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihr ethisches Empfinden entwickeln und andere Wege, um mit diesen Lebewesen zu arbeiten
grüße ich alle hier
Andrea Siedler, Bonn

es war für mich eine sehr gute unterhaltung, weil ich will mir ein paar egel anschafen. nur hier in Bulgarien habe ich noch nichts gefunden, also lasse ich es mir aus deutschland kommen lassen. Aber ich werde die nie töten, sonder für eigenbedarf immer wieder nutzen. hier waren sehr gute infos für mich für die haltung und fütterung. nun bleibe ich auf dieser seite. und meine erfahruengen werde ich auch hier schreiben. und hofe auch auf weiter infos.
danke Katharina.
Blutegel ist sehr gut. Meine Katze hatte Unfall und sie war nicht bewegen mehr. Der Tier Arzt möchtet amputieren gelähmten Bein,aber ich Blutegel auf die Beine setzen.Sie fing an, in einer Woche zu Fuß.Es war ein Wunder Sorry für mein schlechte deutsch sprache, ich nur start lernen
LG
schmidt k. sagt:habe seid fcber 4 wochen Schmerzen unter der kikenehle hinten mitlerweile nach einem krankenhausaufenthalt weniger Schmerzen dort wurde eine Thrombose behandelt! Die Schmerzen kamen nach einem Urlaub in den Bergen durch wandern kf6nnte das auch eine muskel oder sehnenentzfcndung u.s.w. durch fcberanstregung sein?Wie kann man das feststellen? Nehme nun zur Theraphie Marcumar!Wie ist ihre meinung?
Interessant, ein neues Hausmittel von dem ich bisher noch gar nicht gehf6rt hatte, obwhol ich mich eingehend mit der Behandlung von Warzen mit unterschiedlichsten Mitteln und Madfnahmen besche4ftige. Damit setzt ich mich mal noch genauer auseinander! Danke ffcr den Beitrag![]
Blutegeln brauchen mindestens 1 Jahr - 1 1/2 Jahren bis sie wieder hungrig und vorallem steril werden!
Ich würde sie nicht nocheinmal ansetzen, weil mir die Gefahr einer Infektion zu groß wäre.
Will man sie aber nochmal ansetzen, würde ich mindestens 1 1/2 Jahre warten und selbst dann würde ich sie nur beim gleichen Tier wieder ansetzen!
Hallo,

auch wenn die Antwort spät kommt... mein Pferd hatte eine Halsvenenentzündung die so schlimm war, dass es ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Die Blutegel haben sein Leben gerettet!

Hallo, als Tierschützer kommt es für mich auch nicht in Frage, jemanden zu töten, nur weil eine Behörde das so will. In den 6000 Jahren, in denen Behandlungen mit Egeln dokumentiert sind, ist nicht ein Fall verzeichnet, indem ein Egel eine Krankheit übertragen hat! Das geht auch überhaupt nicht, da sein Mundraum durch die Zusammensetzung des Speichels absolut keimfrei ist! Auch nach milliardenfacher Anwendung in der heutigen Zeit ist nicht ein einziger Fall bekannt geworden. Es gibt also absolut keine Berechtigung für solch drastische Schritte wie eine Tötung! Das ist ein Geschäft mit der Angst, bei der mal wieder nur die Pharmaindustrie gewinnt.

Einzig wenn sich der Egel in die Wunde übergibt, weil er erschreckt wird, oder so lange hungern musste, dass er zu gierig wird und sich überfrisst, kann eine Wundinfektion auftreten. Dann lasst halt die Egel nicht so lange hungern. Wie ein Verdurstender in der Wüste, wenn der zuviel auf einmal trinkt, stirbt er auch!

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass noch sehr viele Egel aus der Natur geholt werden, weil garnicht so viele gezüchtet werden können und die auch schon sehr oft wen oder was auch immer gebissen haben, muss man sich fragen, warum die dann noch jemanden beissen dürfen? Da ist das plötzlich kein Problem?Und soll mit einer "Quarantäne" die Gemüter beruhigen? Warum kann man das dann nicht in der eigenen Praxis praktizieren?????

Meine jedenfalls halte ich im Aquarium und sie dürfen alle 2-3 Monate, wenn sie wollen, jemanden von uns beissen. Mal meinen Hund, mal mich, mal meinen Mann, dann den anderen Hund. Jeder hat mal ein Wehwehchen. Nach einem Biss bleiben sie 2 Wochen in einem Einmachglas, zum "Ausbluten", dann wieder ab ins Aquarium. Dann stürzen sie sich auch nicht vollkommen ausgehungert und gierig auf einen.

Töten im Auftrag ist Mord. Nur nicht für Rassisten. Die Geschichtsbücher sind voll davon. Da mach ich nicht mit. Zumal wenn es auch noch gegen jede Vernunft ist. Man wird nie "wissenschaftlich" beweisen können, dass eine Krankheitsübertragung nicht möglich ist, weil dahingehend garnicht geforscht wird! Schliesslich müsste nach ein paar Jahrhunderten wohl ein Ergebnis vorliegen, meint ihr nicht?
Hallo, tut mir Leid, aber ich nehme gleich mal desein Artikel her, um meinen Text hier zu verf6ffentlich. Fabelhafte Sichtweisen die hier verf6ffentlicht werden. Ich selbst habe mich auch schon viel im Intertnet informiert und viel gelesen. Es sei mir bitte erlaubt das sagen zu dfcrfen, das ich diese Webseite seit le4ngerer Zeit verfolge. Und richtig super finde. Bedauerlich das bei manchen Beitre4gen wenig bis gar keine Resonanz zu lesen gibt. Denn die Beitre4ge von anderen Leseratten finde ich manchmal auch meistens lesenswert. Ich wfcnsche jedenfalls ein guten Rutsch ins Jahr 2012. Ich bleibe als Leser weiterhin treu.
Wirklich nicht sehr fotogen und auch nicht gedare Schf6nheiten. Aber danke ffcr die Fotos. Interessant mal welche zu sehen. Wusste ehrlich gesagt gar nicht, wie die eigentlich aussehen. He4tte sie vermutlich ffcr einen Wurm oder so gehalten.lg Gabi
Guten Abend,
nach Erfahrungen mit eigenen Egeln kann ich nur empfehlen, die Egel wirklich nur einmal saugen zu lassen. Auch in die freie Natur würde ich sie niemals aussetzen. Die Bissstellen entzünden sich beim zweiten Biss vom gleichen Egel recht schnell (bei einem Egel war dies sogar nach dem ersten Biss der Fall) und man hat recht lange "Freude" an der Wunde.
Das würde ich keinem unbeteiligten Dritten wünschen, der dann eventuell mein ehemaliges Egel am Bein hängen hat...
Ganz zu schweigen von dem Risiko, dass er vielleicht mit irgendwelchen Erregern, die eventuell in meinem Blut vorhanden sind, aber vom Immunsystem in Schach gehalten wurden, infiziert werden könnte.
"Entsorgt" habe ich die Egel trotzdem nicht.
Ich werde versuchen, sie von nun an mit Blut aus einem Einmal-Handschuh oder Luftballon zu füttern.
Was würde denn mit Ihnen geschehen in der freien Natur, wenn man sie nach getaner Arbeit zb in den Rhein läßt?
Spräche hier was dagegen?

Danke und Gruß
Hallo Imbi,
du hast nichts falsch gemacht es ist alles ok. soweit ich informiert bin werden die Egel erst ab einem Alter von 4 Jahren zur Therapie benutzt, vielleicht benutzt deine Therapuetin auch zu wenig Egel oder an den falschen stellen? Als Tierheilpraktikerin bin ich auf dem Human sektor nicht so bewandert aber fragen kostet ja nichts, frag doch mal bei einem anderen Therapeuten nach.
LG nach Estland sendet Susanne
Hallo,

ich glaube kaum das die Egel im Freibad (während des normalen Betriebes im Sommer, im Winter bei der Stillgelegtem Becken sieht es anders aus, da Tummeln sich auch Frösche und Lurche im Becken) überleben können, das Wasser wird mit Chlor desinfiziert und auch einige andere Mittel werden dem Wasser zugesetzt um die Wasserqualität zu gewährleisten! Sollte es ein Egel wirklich ins Becken geschafft haben was nicht auszuschließen ist wenn ein geegnetes Gewässer in der Nähe ist und sich dort Egel befinden oder jemand ihn mutwillig dort plaziert hat, wird er spätestens in der Filteranlage verenden! Also keine Sorge es wird sich wenn überhaupt um ein verirrtes Tier handeln.
LG Susanne
 
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