| 1989 |
Dr. Manfred Roth bekommt als Projektentwickler der ZAUG gGmbH (Zentrum Arbeit und Umwelt Gießen) den Auftrag, neue und zukunftsträchtige Projekte zu kreieren und auf die Privatisierung vorzubereiten |
| 1990 |
Die Gärtnerei Wollnich in Biebertal wird von der ZAUG vorerst gepachtet. Sie besitzt eine kleine Blutegelzucht, daneben eine Gärtnerei mit Zierpflanzen, Rosen, Wasserpflanzen, etc. |
| 1991 |
Dr. Roth entwickelt eine Pilzzucht (Shiitake, Austernpilze, u.a.). Die Blutegelzucht wird weiter ausgebaut. Verkauft werden rd. 10.000 Blutegel, Jahresumsatz mit Blutegeln ca. 15.000 € |
| 1997 |
Pilzzucht wird privatisiert. Ein Mitarbeiter übernimmt den Geschäftsbetrieb und baut sie zur mittlerweile größten deutschen Biopilzzucht aus. |
| 2004 |
Biebertaler Blutegelzucht erhält ein zertifiziertes QM System |
| 2004 |
Biebertaler Blutegelzucht bekommt als bisher einziges deutsches Blutegelzuchtunternehmen die Zulassung als Arzneimittelherstellungsbetrieb |
| 2004 |
Blutegel werden vom deutschen Gesetzgeber als Fertigarzneimittel eingestuft |
| 2007 |
Biebertaler Blutegelzucht wird den leitenden Mitarbeiter von der ZAUG zum Kauf angeboten |
| 2008 |
Die Mitarbeiter Dr. Roth, Aurich, und Galatis übernehmen die Blutegelzucht. Die neue Firma firmiert als Biebertaler Blutegelzucht GmbH (BBEZ GmbH) |
| 2008 |
BBEZ beantragt die Zulassung ihrer Blutegel als Fertigarzneimittel beim BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) |
| 2008 |
Jahresumsatz bersteigt erstmals 1 Mio €, es werden rd. 300.000 Blutegel verschickt. |